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Organisationsstruktur

Das Schaubild rechts veranschaulicht die Verankerung der Wissenschaftlichen Kommission im hochschulpolitischen Prozess. Die Kommission ist in ihrer inhaltlichen Arbeit unabhängig vom Ministerium und von den Forschungseinrichtungen; Qualitätsbewertungen und Beratungen erfolgen wissenschaftsbasiert.

Die WKN umfasst ständige Organisationsstrukturen, zu denen die Kommission selbst, die Koordinierungsgruppe und die Geschäftsstelle gehören, sowie variable Gremien wie die Evaluationskommissionen und auf Zeit eingerichtete Arbeitsgruppen.

Mitglieder

Die WKN wird von einem bzw. einer Vorsitzenden geleitet und besteht aus zehn stimmberechtigten Mitgliedern und sechs beratenden Mitgliedern, die für einen Zeitraum von drei Jahren auf Vorschlag des MWK durch den Ministerpräsidenten bzw. durch die Ministerpräsidentin berufen werden. Die Amtszeit kann einmalig um eine weitere Periode verlängert werden und beträgt damit höchstens sechs Jahre. Die stimmberechtigten Mitglieder sind all außerhalb Niedersachsens tätig. Die Zusammensetzung der WKN soll die großen Wissenschaftsbereiche (Ingenieur-, Natur-, Lebens-, Sozial- und Geisteswissenschaften) durch hochrangige Expertinnen und Experten repräsentieren. Von den sechs beratenden Mitgliedern werden drei von der LHK entsandt, zwei Mitglieder sind Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft bzw. des öffentlichen Lebens und ein Mitglied ist Vertreterin oder Vertreter der Volkswagen Stiftung Hannover. Bislang hat die LHK ihre Vorsitzenden, eine Präsidentin bzw. einen Präsidenten der Fachhochschulen und den jeweiligen Wissenschaftlichen Liter der ZEvA entsandt. Das Plenum der Wissenschaftlichen Kommission tagt zweimal im Jahr in Anwesenheit der Hausspitze des MWK, weiterer Vertreterinnen und Vertreter des Ministeriums sowie einer Vertreterin bzw. eines Vertreters der Niedersächsischen Staatskanzlei. Im Rahmen dieser Plenarsitzungen werden die von der WKN (ggf. zusammen mit ihren Evaluationskommissionen und Arbeitsgruppen) erarbeiteten Ergebnisse und Empfehlungen beraten und verabschiedet.

Koordinierungsgruppe

Die Koordinierungsgruppe stimmt den Beratungsbedarf mit den Kapazitäten und den Interessen der Mitglieder der WKN ab. Dabei werden auch die personellen und sächlichen Ressourcen der Geschäftsstelle berücksichtigt. Zudem können das MWK und die Hochschulen (Landeshochschulkonferenz - LHK) über ihre Beteiligungen in der Koordinierungsgruppe Hinweise unterbreiten, was bei anstehenden Verfahren der WKN ggf. zusätzlich berücksichtigt werden und wie die Verfahren zeitlich gestaltet werden sollten. Die Koordinierungsgruppe setzt sich aus der oder dem Vorsitzenden der WKN, zwei Vertreterinnen oder Vertretern der LHK, zwei Vertreterinnen oder Vertretern des MWK und als Gast dem Wissenschaftlichen Leiter der ZEvA zusammen. Dabei entsendet das MWK jeweils die leitenden Personen der zwei wissenschaftsbezogenen Abteilungen. Die Koordinierungsgruppe tagt zweimal im Jahr. Ihre Sitzungen finden jeweils vier bis sechs Wochen vor den Plenarsitzungen der WKN statt, so dass die Empfehlungen der Koordinierungsgruppe in die Beratungen der WKN eingehen können.

Erweiterte Expertengremien: Evaluationskommissionen und Arbeitsgruppen

Verfahren zur Qualitätsbewertung und -sicherung werden von Evaluationskommissionen, bestehend aus jeweils fallspezifisch ausgewählten Gutachterinnen und Gutachtern, durchgeführt. Die Gutachterinnen und Gutachter der WKN sind sämtlich nicht in Niedersachsen tätig und sind nicht Mitglieder der WKN. Sie werden bei Verfahren von besonderer, landesweiter Tragweite vom MWK berufen. Arbeitsgruppen werden zur Bearbeitung komplexer wissenschaftspolitischer Fragestellungen eingesetzt. Sie rekrutieren sich für gewöhnlich aus der WKN und werden durch zusätzliche Expertinnen und Experten von außerhalb Niedersachsens ergänzt. Sie können auch durch Mitglieder niedersächsischer Einrichtungen
(v. a. MWK und Hochschulen) ergänzt werden, die beratende Funktionen wahrnehmen.

Generalsekretariat und Geschäftsstelle

Die Geschäftsstelle mit Sitz in Hannover unterstützt die Arbeit der WKN, der Koordinierungsgruppe und der erweiterten Expertengremien. Sie koordiniert die Verfahren der WKN und bereitet die Beschlussvorlagen vor. Die Leitung der Geschäftsstelle obliegt einem Generalsekretär bzw. einer Generalsekretärin, dem oder der neben der geschäftsführenden Funktion inhaltliche und richtungsweisende Kompetenzen zukommen.

Struktur der WKN   Bildrechte: WKN

Struktur der Wissenschaftlichen Kommission

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