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Aktuelle Beschlüsse

Frühjahrssitzung 2021 der WKN (48. Sitzung)


Die Frühjahrssitzung der WKN fand am 24. März 2021 unter Leitung des Vorsitzenden, Herrn Prof. Dr. Ferdi Schüth, statt.

Dem Gremium wurden im Berichtszeitraum bearbeitete Verfahren mit der Bitte um Beratung und Verabschiedung vorgetragen. Ergebnisse und Empfehlungen richten sich an Forschungseinheiten, Hochschulleitungen, das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und/oder sonstige genannte Einrichtungen oder Organisationen.

Potentialanalyse des niedersächsischen Wissenschaftssystems: Ergebnis der Beratung zur Exzellenzstrategie

Die WKN hat im Auftrag des MWK einen Beratungsprozess zur nächsten Ausschreibungsrunde der Exzellenzstrategie durchgeführt. Dazu wurden Konzepte zur Weiterentwicklung bestehender bzw. zur Entwicklung neuer Exzellenzcluster in einem Video-Workshop von den Präsidien der sieben beteiligten Universitäten vorgestellt und gemeinsam mit den Mitgliedern der WKN und weiteren, internationalen Expertinnen und Experten diskutiert. Die Beratungsergebnisse wurden Ende Januar 2021 an die Universitäten und an das MWK übermittelt. Die WKN bietet an, auch bei der weiteren Entwicklung der Clusterkonzepte beratend zur Verfügung zu stehen.

Potentialanalyse des niedersächsischen Wissenschaftssystems: Beratung zur Gesamtpotentialanalyse

Die WKN hat über die weiteren Verfahrensschritte diskutiert. Möglichst in Präsenz soll im Herbst ein interner Workshop der WKN durchgeführt werden. Anschließend sollen im Frühjahr Anhörungen mit den Hochschulen durchgeführt werden.

Ergebnis des Monitorings zur flächendeckenden Sicherung der Forschungsqualität – Zyklus 2019/2020

Die WKN hat die jahrlich erstellten Monitoringberichte diskutiert. Diese beziehen sich auf die Hochschulkennzahlen von Fächern, die hinsichtlich der Leistungskennzahlen und anderer qualitativer Urteile über ihre Leistungsfähigkeit in der Forschung widersprüchliche Ergebnisse gezeigt haben. Nach kurzer Diskussion kommt die WKN überein, dass Fachevaluationen der Fächer Anglistik/Amerikanistik, Geschichte und Mathematik eingeleitet werden sollen. Dies soll allerdings zu einem Zeitpunkt geschehen, wenn die Potentialanalyse weitgehend abgeschlossen ist. Zudem muss noch das Verhältnis der Fachevaluationen der Anglistik/Amerikanistik und Geschichte zu den Aktivitäten der AG Geisteswissenschaften (s. u.) geklärt werden. Die Ergebnisse der durch die AG durchgeführten Abfrage können ggf. für die Evaluationen dieser Fächer genutzt werden.

Bericht aus der Arbeitsgruppe Forschungsdatenmanagement

Digitalisierungsprozesse durchziehen mittlerweile alle Wissenschaftsbereiche. Dadurch gewinnt die Frage des Umgangs mit Forschungsdaten zunehmend an Bedeutung. Die WKN hat daher im Herbst 2019 beschlossen, eine Arbeitsgruppe zum Themenkomplex Forschungsdatenmanagement einzurichten. Auf der Sitzung wurde über den Stand des Verfahrens informiert. Ein aktueller Sachstand zur Situation des Forschungsdatenmanagements an den Hochschulen in Niedersachsen wurde mithilfe der LHK erhoben. Die Gruppe hat zweimal getagt und dabei mit Akteuren aus Niedersachsen sowie mit Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland diskutiert. Der Ergebnisbericht der Arbeitsgruppe soll der WKN im Herbst 2021 vorgelegt werden.

Bericht aus der Arbeitsgruppe Geisteswissenschaften

Die im Rahmen der Herbstsitzung 2020 gegründete Arbeitsgruppe (AG) Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften der WKN hat sich im Januar 2021 konstituiert. Ziel der AG ist es, bis 2022 systemische Empfehlungen zur Stärkung und Weiterentwicklung der historisch-hermeneutischen Forschung in Niedersachsen zu entwickeln. Zudem beabsichtigt die AG, Vorschläge für neue Förderformate zu erarbeiten.

In einem ersten Schritt soll eine Analyse von Potentialen an den Hochschulen sowie an außeruniversitären Einrichtungen wie insb. Museen, Bibliotheken und Archiven erfolgen. Zu diesem Zweck wird eine Abfrage eingeleitet, die dezidiert nicht als Evaluation verstanden wird, sondern als Bestands- und als Bedarfserhebung. Die Beteiligung an der Abfrage wird allen Einrichtungen freigestellt. Die Hochschulen sind hierbei dazu aufgerufen, den Organisations- und Forschungseinheiten aller Fakultäten oder Fachbereiche eine eigenständige Entscheidung über ihre Teilnahme zu ermöglichen, die in Abhängigkeit vom Selbstverständnis der Forschenden erfolgen soll. Für den weiteren Arbeitsprozess sind Dialogformate zum Austausch der AG mit Vertreterinnen und Vertretern der Einrichtungen und Forschenden geplant.

Unter Verschiedenes wird die WKN über die vor kurzem gegründete Dachinitiative Hochschule.digital Niedersachsen informiert. Sie wurde von der LHK, gemeinsam mit dem MWK und der VolkswagenStiftung ins Leben gerufen. Die Geschäftsstelle der WKN ist durch die Teilnahme am Lenkungskreis ebenfalls eingebunden. Ziel der Initiative ist es, in den kommenden drei bis fünf Jahren eine hochschulübergreifende Gesamtstrategie für die Digitalisierung zu erarbeiten und umzusetzen. Neben dem Fokus auf digitalem Studium und Lehre sollen in Zukunft Forschung und Verwaltung ebenfalls adressiert werden.

Die nächste Herbstsitzung der WKN wird am Mittwoch, den 27. Oktober 2021, stattfinden.








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