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Fächerbezogene Evaluationsverfahren an Universitäten


Die landesweiten, systematischen und durchgängigen Forschungsevaluationen, mit denen die WKN von 2000 bis 2007 fast alle an den niedersächsischen Universitäten vertretenen Fächer begutachtet hatte, fanden mit der Erarbeitung der letzten fachbezogenen Zwischenberichte über die Umsetzung der Empfehlungen im Jahr 2014 ihr Ende (siehe unten, tabellarische Auflistung). Daraufhin beschloss die WKN, fachbezogene Forschungsevaluationen künftig nur mehr anlassbezogen durchzuführen. Mit dem „Monitoringsystem zur flächendeckenden Sicherung der Forschungsqualität“ wurde ein geeignetes Verfahren zur routinemäßigen Identifizierung relevanter Fächer erarbeitet (siehe Infospalte).

Die Ergebnisberichte der (Erst-)Evaluationen basieren auf den Selbstberichten der Universitäten und auf den Eindrücken, die die Gutachtenden während der Begehungen gewinnen. Diese Evaluationsberichte werden veröffentlicht, die synoptischen Zwischenberichte, die etwa drei bis vier Jahre nach der (Erst-)Evaluation allein in Form schriftlicher Abfragen zur Umsetzung der Empfehlungen ermittelt werden, nicht.

Seit Umstellung auf anlassbezogene Fachevaluationen (2015) wurden die folgenden Verfahren durchgeführt:

Islamische Theologie (2018)

Pharmazie (2018)

Geographie (2017)

Philosophie (2017)

Berufswissenschaften der Lehrerbildung und der Erziehungswissenschaft (2016)

Agrar- und Gartenbauwissenschaften (2016)

Rechtswissenschaften (2015)

Chemie (2015)


Fächerbezogene Forschungsevaluationen an niedersächsischen Universitäten im Zeitraum 2000 bis 2014:


Verfahren
(in alphabetischer Reihenfolge)
Verabschiedung des Evaluationsberichtes Verabschiedung des Zwischenberichtes
Agrarwissenschaften/ Gartenbau Oktober 2003 Dezember 2006
Allgemeine und Indogermanische Sprachwissenschaften, Klassische Philologie, Mittellatein Oktober 2006 Oktober 2011
Anglistik und Amerikanistik März 2004 Oktober 2008
Archäologie und Altertumswissenschaften Orientalistik / Asienwissenschaften
Ethnologie
Religionswissenschaft

März 2006

Oktober 2010
Bauingenieurwesen und Architektur Oktober 2001 Oktober 2005

Berufswissenschaften der Lehrerbildung

März 2002 Oktober 2008
Biologie März 2001 Oktober 2005
Chemie März 2000 März 2005
Elektrotechnik Oktober 2001 Oktober 2005
Geographie Oktober 2005 März 2012
Geowissenschaften März 2004 März 2008
Germanistik (mit Niederdeutsch, Niederlandistik und Skandinavistik) Kulturanthropologie / Europäische Ethnologie, Medienwissenschaften

Oktober 2004

Oktober 2009
Geschichte Oktober 2000 März 2005
Informatik März 2002 März 2006
Kulturwissenschaften(en) Oktober 2007 März 2013
Kunstgeschichte/ Kunstwissenschaft Oktober 2003 März 2008
Maschinenbau Oktober 2001 Oktober 2005
Mathematik Oktober 2003 März 2007
Medizin Oktober 2004 Oktober 2008
Musikwissenschaft/
Musikpädagogik
Oktober 2007 März 2014
Philosophie März 2005 März 2010
Physik Oktober 2002 März 2006
Politikwissenschaft und Soziologie März 2004 Oktober 2008
Psychologie März 2006 Oktober 2009
Rechtswissenschaften Oktober 2002 März 2006
Romanistik März 2004 Oktober 2008
Slavistik und Finnougristik Oktober 2005 Oktober 2010
Theaterwissenschaft Oktober 2007 Oktober 2012
Theologie, evangelisch März 2007 März 2012
Theologie, katholisch März 2007 März 2012
Umweltwissenschaften März 2003 März 2007
Wirtschaftswissenschaften Oktober 2001 Oktober 2005



Monitoringsystem zur flächendeckenden Sicherung der Forschungsqualität

Das von WKN und MWK entwickelte Monitoringsystem hat zum Ziel, zur flächendeckenden Sicherung der Forschungsqualität beizutragen, indem regelmäßig Entwicklungspotentiale und -bedarfe an den niedersächsischen Universitäten identifiziert und fallangemessene Folgemaßnahmen eingeleitet werden.

Das Verfahren ist durch eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung der WKN-Geschäftsstelle sowie Vertreterinnen und Vertretern des MWK methodisch vorbereitet worden und wurde 2011/2012 erstmals in einer Pilotphase durchgeführt. Auf ihrer Sitzung im März 2013 hat die WKN beschlossen, das Verfahren kontinuierlich weiterzuführen.

Im Rahmen des jährlichen Monitoringverfahrens werden die niedersächsischen Hochschulkennzahlen sowie eine Vielzahl weiterer Datenquellen von einer Interpretationsgruppe ausgewertet. Ausführliche Berichte, die einen Interpretationsvorschlag, die Datengrundlagen sowie einen Verfahrensvorschlag enthalten, werden der WKN im Rahmen der jährlichen Frühjahrssitzung zur Beratung und Abstimmung vorgelegt.

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